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Das Melodram: Geschichten einer (klein)bürgerlichen Revolution

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Artigo de revistaStreit, Elisabeth. Das Melodram: Geschichten einer (klein)bürgerlichen Revolution.  / Melodrama en el filme: Historias de una revolución (pequeño)burguesa In  Handlungsmacht, Ausdruck, Affekt: Zum Bedeutungswandel affektiver Aussageformen in Lateinamerika  / Agenciamiento, Expresión, Afecto: La resignificación de enunciados afectivos en Latinoamérica Atención! Jahrbuch des Österreichischen Lateinamerika-Instituts, 2013 vol. 16 p. 127-140. palavras chaves:
América Latina
Cultura | Filosofia

Resumo:

Geschichten voller Pathos, mit dramatischen Wendungen versehen und meist in der totalen Katastrophe endend, haben von jeher die Menschen für Bühne und Film begeistert und mitgerissen . Woher aber kommt die Lust, sich am Leid des Anderen zu delektieren? Einerseits vereinigen bereits die Tragödien der griechischen Antike eine im wesentlichen politische Aussage mit tief empfundenem Schmerz und andererseits scheint das menschliche Bedürfnis zu Weinen ein taugliches Mittel, um sich in der individuell empfundenen Ungerechtigkeit des Lebens zurecht zu finden. Im Kino zählte das Melodram neben Abenteuer- und Westernfilmen schon seit der Stummfilmzeit zu einem der beliebtesten Genres. Aber nicht nur in Hollywood verstand man es großes Kino zu produzieren. Nach einem regen künstlerischen Austausch zwischen Mexiko und den USA begann in den späten 1930er Jahren die Blütezeit, die sogenannten Goldenen Jahre des mexikanischen Films. Die epischen Verfilmungen der Revolution und die populären Melodramen waren durchwegs Kassenschlager. Damit war den mexikanischen Filmschaffenden etwas Besonderes gelungen: Die Erschaffung eines ikonischen Bildes von Mexiko, in dem die Erinnerung an die Zeiten des Aufstandes präsent blieben und variantenreich neu erzählt wurden.

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